Monatsrückblick Januar 2020

Wir haben ordentlich Kahlschlag veranstaltet. Schade ist‘s um die schönen im Sommer zudem schattenspendenden Bäume, aber sie mussten nun mal leider weichen für den Hausbau und die Baufahrzeuge. Der Plan alles an einem Tag erledigt zu haben, war etwas überambitioniert und so haben wir an zwei Samstagen in der Folge gesägt, gehackt und gehäckselt. Ihr könnt euch das auch auf unserem neuen Video anschauen (siehe rechte Spalte). Als wir dann fertig waren, machte sich Erleichterung breit: Keiner der gefährlich Richtung mittlerer Remise neigenden Bäume hatte Haus oder Mensch beschädigt und das Baufenster ist nun endlich frei. In einem nächsten Schritt müssen die Baumstümpfe ausgebuddelt werden, aber das wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Tiefbaufirma, die wir bald für die Erbarbeiten beauftragen, besser und schneller können als wir.

Nun ist es bei allem was hier gerade so passiert, manchmal schwierig abzuwägen: Was ist die größte Neuigkeit, was sollen wir Euch zu erst berichten? Seid Ihr gespannt? Wir haben den Kreditvertrag mit der Bank unterschrieben! Mit einem lachenden Auge, denn die Zinsen sind im Vergleich zum Erstentwurf des Vertrages nochmal gesunken und mit einem vor Aufregung und Ernsthaftigkeit weinenden Auge, denn nun nähert sich der point of no return. Jetzt wird es ernst, jetzt geht es los. Wir sind bereit. Drückt uns die Daumen!

Kennlerntreffen

Das Neue Jahr startet nicht nur mit der weiteren Arbeit an der Vorbereitung der Baustelle, sondern auch mit unserem Wunsch, als Gruppe weiter zu wachsen. Wir haben noch freie Ein- bis 4-Zimmer-Wohnungen zu vergeben und freuen uns daher über Menschen, die Interesse haben, in einem selbstverwaltetem Haus gemeinsam Verantwortung zu tragen, die Projektfläche zu bespielen und den Garten zu gestalten.

Wenn wir euer Interesse geweckt haben, schreibt uns doch sehr gern über euch und euren Wohnzusammenhang unter info@allerhand-projekt.de. Keine Zeit am 15. Februar 2020? Kein Problem, unser nächstes Kennenlerntreffen findet dann am 14. März 2020 um 14 Uhr statt.

Rückblick (Ende) 2019

Was für ein Jahr liegt hinter uns. Anfang 2019 waren wir selber noch ganz überrascht davon, ein Gelände für unser Hausprojekt gefunden zu haben. Anfang 2020 stehen wir da mit abgegebenem Bauantrag, kurz vor Abschluss des Bankkreditvertrags und mit sage und schreibe über einer halben Millionen Euro an Direktkrediten! Wir sind überwältigt von all der Unterstützung und dem Vertrauen, dass so viele Leute uns entgegenbringen. Ohne sie wäre dieses Projekt nicht möglich!

War war denn los Ende des Jahres 2019?

Im letzten Arbeitseinsatz des Jahres haben wir die Baustelle weiter vorbereitet. Mehrere Kubikmeter Holz mussten umgeschichtet und die Vegetation weiter zurückgeschnitten werden. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, kann man jetzt schon ganz schön weit gucken. Für die Bäume, deren Stammumfang eine Fällgenehmigung notwendig macht, haben wir selbige beantragt und auch für die allermeisten Bäume, die dem Neubau bzw. den Baufahrzeugen im Weg stehen würden, erhalten. Am 18. Januar 2020 wird es dann laut in der August-Bebel-Straße. Ein guter Freund des Projekts rückt mit der Motorsäge an. Das kleingeschnittene Holz und die bis jetzt zurückgeschnittenen Büsche werden dann in einem Hecksler kleingemacht. Außerdem haben wir den Altbau winterfest gemacht, d.h. die Fensteröffnungen mit Folie abgespannt und die Regenrinnen von Laub befreit.

Auf unseren zweiwöchentlichen Projekttreffen ging es weiter um sehr detaillierte Fragen der Finanzierung und des Bauens, die um die Themen KfW-Kredit, Pelletheizung, Photovoltaik, Zusammenlegung der Flurstücke und so weiter kreisten. Sobald der Bauantrag genehmigt ist, präsentieren wir Euch die Pläne endlich live und in Farbe.

Wir hoffen, Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen!

Monatsrückblick November’19

„Jetzt haben sie den Bauantrag abgegeben und nun?“, fragen sich bestimmt einige von euch. Wir sagen euch, was so los war seitdem! Das sehnlich erwartete Schreiben vom Kreisbauamt bezüglich unseres eingereichten Bauantrages enthielt noch einige Punkte, zu denen sowohl die Architekt*innen als auch wir noch Informationen nachliefern mussten – eine gängige Praxis in einem so komplexen Verfahren wie einem Hausbau.

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Monatsrückblick August’19

Der August ist schon wieder ein paar Tage um. Es wird also Zeit für einen Monatsrückblick, der nun zum ersten Mal auch als Newsletter verschickt wird. Wenn ihr regelmäßig von uns erfahren wollt, meldet euch einfach selbstständig an!

Was war also los im August? Sommerpause? Fehlanzeige! Wir hatten unseren zweiten Baueinsatz, diesmal nicht im Altbau vorne an der Straße, sondern an und neben der Remise.

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Monatsrückblick Juli’19

Von wegen Sommerloch – auch im Juli ist allerhand passiert. Wir haben unser Sommerfest gefeiert, nach dem *Tag der offenen Ruine, die natürlich keine Ruine ist* unser zweites Fest. Wir lehnen uns bestimmt nicht zu weit aus dem Fenster, wenn wir sagen: Das war doch ein toller Tag für uns und alle die da waren! Besonders hat uns auch gefreut, dass wieder viele Nachbar*innen gekommen sind, die dann zum Teil mit Wegbier ausgestattet noch weiter gezogen sind – wohlgemerkt ohne auf die Straße raus zu treten, denn einige der Grundstücke in der August-Bebel-Str. sind auf halb geheimen Wegen miteinander verbunden.

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Danke für das tolle Sommerfest!

Gegen Mittag kamen die ersten Gäste, nach Mitternacht gingen die Letzten. Dazwischen wurde gegessen, sich ganz kurz vor einem Regenschauer untergestellt, viel gelacht, ‚ach noch ein Stückchen Kuchen‘, der Altbau bewundert, diverse Getränke zu sich genommen, ‚und noch ein bisschen vom leckeren Nudelsalat‘ und schließlich in kleiner, aber umso exquisiter Runde ums Lagerfeuer gesessen.

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Sommerfest auf der Allerhand

Weil es so schön war am Tag der offenen Ruine – am 13. Juli laden wir ab 16 Uhr zum Sommerfest in die August-Bebel-Straße 21. Für ein bisschen was zu Essen und zu Trinken ist gesorgt, aber bringt auch gern noch etwas mit. Und vergesst eure Badesachen nicht. Es sollen 24 Grad werden, also bullenheiß im Vergleich zu den vergangenen Tagen und der See ist quasi direkt gegenüber. Und falls ihr vom Schwimmen ganz müde geworden seid – wir haben Schlafplätze. Sagt aber bitte vorher Bescheid, falls ihr bei uns schlafen wollt. Wir freuen uns schon wie verrückt auf euch!

monatsrückblick Juni’19

Wir haben uns endlich konkret über unsere Projektfläche verständigt! Es war ja schon die ganze Zeit klar, dass wir einen öffentlichen Raum schaffen wollen, der von allen Strausberger*innen genutzt werden kann. Nur was konkret darin passieren sollte, das hatten wir noch nicht festgelegt. Jetzt haben wir uns erstmals über unsere Wünsche und Ideen verständigt und glücklich festgestellt, dass die sich zum großen Teil decken. Darauf wird es also hinauslaufen: Wir möchten eine Art Café/ Kneipe schaffen, in der unterschiedlichste Formate wie Kino, KüFa („Küche für alle“), Veranstaltungen und Treffen stattfinden können.

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